5 einfache Tipps zur Auftragsakquise für Architekten

Corona hat Wirtschaft und Märkte weltweit verändert. Dies gilt auch für Baubranche in Deutschland und Europa. Auch wenn Sie vielleicht aktuell noch keine Schwierigkeiten bei der Auftragsakquise für Architekten haben, ist das nicht der richtige Zeitpunkt, um sich entspannt zurückzulehnen. Zukünftig müssen auch Architekten in Sachen Auftragsakquise aktiver werden. Doch wie macht man das am besten?

Eine gelingende Akquise setzt sich aus verschiedenen Maßnahmen und Bausteinen zusammen. Natürlich können Sie auch die Recherche an spezialisierte Akquisefirmen delegieren. Doch das ist alles andere als billig.

Wir haben für Sie hier die 5 wichtigsten Tipps zusammengestellt, mit denen Architekten eine erfolgreiche Auftragsakquise gelingt.

Auftragsakquise für Architekten: Aller Anfang fällt schwer

Sie sollten die Projektakquise nicht dem Zufall überlassen, sondern sich systematisch mit dem Thema auseinandersetzen. Als Einstieg in die Auftragsakquise für Architekten geben wir Ihnen hier 5 Tipps an die Hand, von denen Sie die Meisten selbst angehen und umsetzen können.

Tipp 1 Auftragsakquise für Architekten: Zielgruppe bestimmen

Machen Sie sich Gedanken, welche Kunden bzw. welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen. Nicht alle Kundenaufträge verlaufen für Architekten wirtschaftlich erfolgreich. Für eine profitable Auftragsabwicklung sollten Sie wissen, welche Kundengruppen und Auftragsvolumen Ihrem Planungsbüro in den letzten Jahren die erfolgreichsten Ergebnisse gebracht haben. Konzentrieren Sie sich bei der Auftragsakquise erst einmal auf diese.

Fragen Sie sich, was diese Kunden brauchen, wie sie angesprochen werden wollen und was Ihr Architektur- oder Ingenieurbüro diesen Kunden im Vergleich zu anderen Mitbewerbern zu bieten hat. So schärfen Sie Ihr Profil und können mit passgenauen Argumenten im nächsten Kundengespräch überzeugen.

Zukunftsstudie: Planungsbüros in Deutschland – eine Standortbestimmung

Was bewegt Architekten und Ingenieure persönlich und beruflich? Wohin steuert die Baubranche? Was sind die kommenden Zukunftsthemen?

617 Planungsbüros haben uns Rede und Antwort gestanden.

Die KOBOLD-Zukunftsstudie liefert konkrete Erkenntnisse und soll Planungsbüros helfen, Klarheit über die Trends und Herausforderungen der Branche zu erhalten, um daraus Zukunftsbilder für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Die Studie ist angereichert mit vielen weiterführen Informationen und aktuellen Praxisberichten unserer Kunden.

Tipp 2 Auftragsakquise für Architekten: Website aufpolieren

Immer mehr Kunden suchen sich ihre Architekten und Planer über das Internet. Nicht wenige suchen online gezielt mit den passenden Suchbegriffen wie bspw. „Architekten Gewerbebau München“ o.ä. Keyword-Kombinationen.

Hier kommt der erste Tipp (s.o) zum Tragen: Je genauer Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto genauer können Sie die gesuchten Suchbegriffe vorhersehen und auf Ihrer Website platzieren. Das ist allerdings nicht so einfach, wie es klingt; denn um bei Google-Suche ganz oben zu ranken, muss man schon vieles wissen und richtig machen.

Zusatztipp:

Wenden Sie sich am besten an einen sog. SEO-Spezialisten, also einen Experten für Suchmaschinenoptimierung. Hier ist nämlich echtes Spezialwissen gefragt. Die Tage, in denen jeder punkten konnte, wenn er nur ein paar Suchbegriffe in die Meta Tags seiner Website setzen konnte, sind lange vorbei. Finden können Sie SEO-Experten übrigens auch per Google-Suche.

Gefunden werden ist schön, doch muss dann die Webseite auch einen professionellen Eindruck vermitteln und in Sachen Bedienbarkeit auf dem aktuellen Stand sein. Sonst sind Ihre Besucher schneller weg, als Sie sich über die gelungene Akquise per Website freuen können. Auch hier empfiehlt es sich, einen professionellen Experten / Webdesigner damit zu betrauen. Denn eine gute Unternehmenswebsite kann sich für Architekten als zusätzliches Akquise-Tool auszahlen.

Tipp 3 Auftragsakquise für Architekten: Wettbewerbsteilnahmen

Auch die Teilnahme an Architekturwettbewerben kann ein wichtiger Baustein im Rahmen der Auftragsakquise für Architekten sein. Denn Wettbewerbe bieten Architekten die Möglichkeit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und echte Meisterstücke abzuliefern. So etwas macht sich gut im Projektportfolio.

Aber kalkulieren Sie vorher, ob sich der hohe Einsatz für Ihr Planungsbüro auch lohnt. Wichtig ist, dass Sie Ihre vorher bestimmte Zielgruppe ansprechen können.

Tipp 4 Auftragsakquise für Architekten: „Marktgeräusche“ aufnehmen

Bevor wir im nächsten Tipp näher auf die Möglichkeiten der Kaltakquise für Architekten eingehen, gibt es auch noch andere Wege direkt an die Entscheidungsträger von Ausschreibungen zu kommen.

Dazu aktivieren Sie Ihr Netzwerk, spitzen Ihre Ohren für „Marktgeräuschen“ und bauen im Idealfall gute Beziehungen zu lokalen Schlüsselpersonen bzw. Auftragsverteilern auf, also bspw. Bürgermeister, lokale und kommunale Wirtschaftsförderer, Entscheider in Gremien, Verwaltungen, etc. So sitzen Sie als Architekt direkt an der Auftragsquelle und haben die optimale Akquise-Position.

Tipp 5 Auftragsakquise für Architekten: Kaltakquise gut vorbereiten

Wie bringen Sie als Architekt oder Ingenieur in Erfahrung, welche für Sie interessante Bauvorhaben in Vorbereitung stehen? Nur so können Sie die für Sie passende Zielgruppe frühzeitig im Bauvorhaben ansprechen und geeignete Aufträge akquirieren.

Das ist im digitalen Zeitalter leichter als man denkt: Nutzen Sie einfach Google News.

Wie geht Auftragsakquise für Architekten mit Google News?

Google News ist ein kostenloser Dienst von Google und zu finden unter news.google.com. Hier werden Schlagzeilen von mehreren Nachrichtenquellen und auch der überregional veröffentlichten Berichte der wichtigsten deutschen Tageszeitungen zusammengetragen. Die Auswahl erfolgt per Algorithmus. Diese Inhalte werden dann bei passender Suchanfrage als Schlagzeilen-Box in den Suchergebnissen ausgegeben.

Google News als Recherchetool zur Auftragsakquise nutzen

Pressemeldungen und damit auch Meldungen über beabsichtigte Bauvorhaben sind über Google News leicht zu recherchieren. Entscheidend ist die Wahl des richtigen Suchbegriffs. Dieser hängt von Ihrer Zielgruppe bzw. Ihren damit verbundenen Tätigkeitsschwerpunkten ab (s. Tipp 1). Wenn Sie sich als Architekt bspw. auf Gewerbebau in München konzentrieren wollen, ist „Gewerbegebiet München“ bspw. ein guter Suchbegriff. Sie finden dann alle möglichen (Presse)Meldungen und darunter auch viele über zukünftige Bauvorhaben.

Als Nachteil dieser Recherchemethode müssen Sie zwar einen relativ großen Streuverlust einkalkulieren. Dafür können Sie mithilfe der angezeigten Überschriften auch sehr schnell erkennen, ob die Meldung bzw. das Projekt für Sie als Architekt in Sachen Auftragsakquise interessant ist oder nicht. Und das Ganze auch noch kostenlos und tagesaktuell.

Fazit für die Möglichkeit der Auftragsakquise für Architekten

Werden Sie erfinderisch und nutzen Sie neben den traditionellen Methoden auch die neuen digitalen Wege. Nicht immer werden Sie gleich einen „Treffer“ landen und erfolgreich neue Aufträge und Kunden akquirieren können. Lassen Sie sich bei einer Absage nicht entmutigen. Zum Erfolg gehört auch immer Durchhaltevermögen und manchmal auch schlichtes Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Wenn Sie als Architekt erfolgreich neue Aufträge akquiriert haben, geht es an die Projektabwicklung und das möglichst wirtschaftlich. Lesen Sie über eine wirtschaftliche Auftragsabwicklung mehr in diesem Blogbeitrag.

Mit KOBOLD mühelos Profitabilitätsprognosen erstellen

Mit den KOBOLD Software-Produkten ist es ein leichtes, individuelle und datenbasierte Profitabilitätsprognosen für Ihr Planungsbüro zu erstellen. So sehen Sie auf einen Blick, welche Kundengruppe/Zielgruppe mit welchen Auftragsvolumen die für Sie interessanteste, da profitabelste sind. Mithilfe einer eigenen Datenbank, die Ihre Daten über abgeschlossene Projekte mit Erfahrungswerten und einer Einschätzung für zukünftige Projekte koppelt, lassen sich sehr verlässliche Zukunftsprognosen stellen.

Lernen Sie mehr über unsere KOBOLD Software-Lösungen

Zukunftsstudie: Planungsbüros in Deutschland – eine Standortbestimmung

Was bewegt Architekten und Ingenieure persönlich und beruflich? Wohin steuert die Baubranche? Was sind die kommenden Zukunftsthemen?

617 Planungsbüros haben uns Rede und Antwort gestanden.

Die KOBOLD-Zukunftsstudie liefert konkrete Erkenntnisse und soll Planungsbüros helfen, Klarheit über die Trends und Herausforderungen der Branche zu erhalten, um daraus Zukunftsbilder für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Die Studie ist angereichert mit vielen weiterführen Informationen und aktuellen Praxisberichten unserer Kunden.